Facebook-Aktion zum Welt-Aids-Tag
Die Aidshilfe Schweiz (AHS) macht am heutigen Welt-Aids-Tag mit einer Facebook-Aktion auf die leider immer noch grosse Diskriminierung von HIV-positiver Menschen aufmerksam.
Wer schon mal Diskriminierung am eigenen Leib erfahren hat, kann eher nachvollziehen, wie es sich anfühlt und ist aufgrund dessen sensibilisierter. Eine stärkere Sensibilsierung möchte die AHS erreichen und nutzt dafür Facebook, wo sehr viele Menschen sehr viele Freunde haben.
Und so geht es: Schweizer Facebook-User und -Userinnen sehen am 1. Dezember 2009 einen Red Ribbon NOW! Button nach dem Einloggen. Klickt man auf den Button, schickt man seinen Freunden die Nachricht, dass man sie aus der Freundesliste streicht - natürlich nur fiktiv. Die irritierten Freunde bekommen die Entwarnung und einen Hinweis, dass es so vielen HIV-positiven Menschen geht, wenn sie ihre Infektion anderen mitteilen.
Vorurteile und Ängste in ihrem Umfeld erschweren HIV-positiven Menschen, ein normales Leben zu führen. Mit dieser viralen Kamapgne kann ein weiterer Schritt und Sensibilisierung und Solidarisierung getan werden!

27. Dezember 2009 um 08:51
Mein Mann ist im Mai mit 42 Jahren nach 17 Jahren HIV gestorben. Mit dieser Krankheit konnte er die Familie nicht immer ernähren und das Sozialamt aufsuchen, auch musste er sich um die vielen Arztbesuche zu bestätigen irgendwann eimal äussern, worauf er dann seine Arbeit regelmässig verlor. Mittels Rechtsschutz etc. haben wir versucht das Gesetz zu verteidigen, was ausser Umstände nie wirklich in Kraft trat.
Nun seit er verstorben ist, büssen wir bitter, unsere Trauer wird nicht respektiert…
Der Gemeindeammann hat mich nun zu Zwangsarbeit bestellt ab dem 4.1.2010, nach dem er unsere 15 jährige Tochter und mich amtlich beschimpfte.
Ich finde diese Aktion fördert den Launenhaften Umgang mit wirklich Betroffenen und ihren Angehörigen. Der spielerische Umgang kann sehr verletzend wirken…