Reise-Tipp des Tages: Marfa, Texas
Texas - schiesswütig, rückständig, konservativ? Maybe, aber sicher nicht in Marfa! Das Aussteiger-Dorf liegt irgendwo im Niemandsland zwischen Juárez und Austin, nicht unweit der mexikanischen Grenze. Wir haben uns sofort in Marfa verliebt und blieben dort ganze drei Tage - obwohl man eigentlich nicht viel machen kann. Das Dorf mit den 2000 Einwohnern ist beliebt bei UFO-Jägern, offenbar gibt es immer wieder seltsame Lichter am Horizont zu sehen (wir sahen nix, aber das lag wohl daran, dass unser Bier nicht mit LSD versetzt war…). Der Name des Ortes, übrigens, soll auf Marfa Strogoff zurück gehen, einem Charakter in Jules Vernes “Michael Strogoff”.
Mit den Velos des Thunderbird Hotels (eines meiner Lieblingshotels überhaupt) kurvten wir durch das Dörfchen zur Chinati Foundation, wo uns besonders das Werk von Donald Judd fasziniert hat, der als einer der ersten Künstler nach Marfa gezogen ist (viele folgten seinem Beispiel). Ein Highlight war auch der Food Shark, ein Burrito-Bus, der unter einem Dach neben den Zuggleisen herrliches Essen serviert.
Und als wir dann im hübschen kleinen Café Squeeze ein Schoggifrappé tranken und uns über all die Vollenweider-Plakate wunderten, spricht uns die Besitzerin auf Schweizerdeutsch an - es ist die Schwester des Winterthurer Chocolatiers Vollenweider.
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12. März 2010 um 09:17
War total überrascht einen Bericht von Marfa zu lesen. Wir waren auch schon 2mal in Marfa
und es war super