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24. August 2010 | Lisa

Hund an Bord

Wir sind zurück aus den Ferien. Auf Salina waren wir, einer traumhaften Insel im tiefen Süden Italiens. Hin- und hergereist wie vor hundert Jahren, jeweils über drei Tage verteilt. Mit unserem alten Auto und zum Abschluss noch sieben Stunden mit dem Schnellboot ab Neapel. Statt direkt nach Sizilien zu fliegen, um von da aus in nur einer Stunde mit der Fähre überzusetzen. Alles, weil «wir» unseren Foxterrier Louis einschliesst. Und der fliegt nun mal nicht. Louis sorgt auch dafür, dass wir südlich der Alpen in vielen Restaurants unerwünscht sind und die Hotels, die uns aufnehmen, an einer Hand abzählen können: Genau einmal macht man den Fehler, abends nach langer Fahrt in Rom anzukommen und dort ein Hotel gebucht zu haben, dem man vorher nicht die Hundefrage gestellt hat!

Ebenfalls wegen Louis haben wir uns auf der Insel ein weit schickeres Ferienhaus geleistet als nötig. Weil es ab einer gewissen Preisklasse gleich viel entspannter zugeht mit den Prinzipien: «Certo, un piccolo canino, certo!» Und gerade wenn man sich fragt, ob es wirklich lohnt, diesen ganzen Mumpitz auf sich zu nehmen für jemanden, der sich zum Dank mit jedem Hund im Dorf anlegt, springt Louis mit der Nonchalance des Gewohnheitstiers in den Fussraum der Vespa. Und wir finden: Einen, der so bedingungslos jede krumme Tour mitmacht, den kann man einfach nicht zu Hause lassen!

Louis auf Reisen:

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