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annabelle-Backstage

Hier bloggt die Redaktion
16. April 2010 | Julia

Umweltverschmutzung

Wir sitzen in unserem VW Golf Kombi, Sonntagsausflug.

Sürmel: "Sind wir jetzt auf der Autobahn?"

Papa: "Nein, noch nicht."

Sürmel: "Aber jetzt, gell?"

Papa: "Nein, Sürmel. Weisst du immer noch nicht, wo die Autobahn beginnt?"

Sürmel, ganz aufgeregt: "Jetzt, oder?!"

Papa: "Siehst du, da vorne, das Autobahnzeichen. Jetzt sind wir dann grad auf der Autobahn."

Sürmel, immer noch ganz aufgeregt: "Fahren wir jetzt schneller als hundert?"

Papa: "Ja, hundertzwanzig."

Sürmel: "Kannst du nicht mal einhunderttausendhunderthunderttausend fahren?"

Papa. "Sürmel, so schnell kann kein Auto fahren."

Sürmel: "Aber ein Porsche oder ein Jeep schon!"

Papa: "Die können schon ein bisschen schneller fahren als wir, aber sooo schnell nun auch wieder nicht."

Sürmel: "Papa, warum haben wir keinen Porsche oder Jeep?"

Papa: "Weil man in der Schweiz sowieso nicht so schnell fahren darf, wie die können."

Sürmel: "Aber auf der Autobahn kann man schon!"

Papa: "Nur 120."

Sürmel: "Papa, was ist Umweltverschmutzung?"

Papa: "Die Abgase der Auto beispielsweise, die verschmutzen die Luft."

Sürmel: "Dann muss man den Luftbefeuchter einstellen, gell."

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12. Februar 2010 | Julia

Am Telefon

Sürmel telefoniert mit Grossmama.

Sürmel: "Hier ist der Sürmel. Wer ist da?"

Grossmama: "...."

Sürmel: "Jetzt gerade? Jetzt telefoniere ich grad. Was willst du sagen? Willst du etwas fragen oder abmachen? oder zu Besuch kommen? Das geht heute leider grad gar nicht, ich habe heute zum spielen abgemacht."

Grossmama: "...."

Sürmel: "Uns geht es gut in unserem Leben... ich habe ein Asterix geschenkt bekommen, das ist sehr lustig: Der Obelix, der ist uuuuustark und macht immer doschdoschdosch. Römer verklopfen. Und er will immer Zaubertrank trinken, aber er darf nie. Weisst du warum?"

Grossmama: "...."

Sürmel: "Nein. Er ist als Kind in den Zaubertrank gefallen, deswegen."

Grossmama: "...."

Sürmel: "Ja, Mama ist auch da."

Grossmama: "...."

Sürmel: ""also, tschüss, tschüsstschüss." Er beendet das Telefonat, legt den Hörer auf.

Mama: "Du, Sürmel, was wollte die Grossmama denn? Wollte sie nicht auch noch mit mir sprechen?"

Sürmel: "Nein. Sie hat nur gefragt, ob du auch da seist. Und dann haben wir tschüss gesagt."

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12. Februar 2010 | Julia

Furz

Wir sitzen am Tisch, es gibt Spaghetti, ein ganz normaler Abend, ein ganz normales Tischgespräch.

Papa: "Heute war echt die Hölle los im Büro. Die Korrekturen kamen zu spät, dann hat noch der Sowieso angerufen und wollte mir einen neuen Auftrag geben, was Dringendes, aber ich musste ihn auf morgen vertrösten, ging nicht anders."

Mama: "Bringst du dich da nicht in eine blöde..."

Sürmel, skandierend: "...PARMESAN, PARMESAN, PARMESAN!"

Mama: "Hallo? Was ist denn das für ein Ton? Und überhaupt: Ich bin gerade am reden....also, ähh, bringst du dich da nicht in eine..."

Mamsell laut und mit hochrotem Kopf: "Gnnnnnhhhhhhhhhhhhh!!!" Sie hält den Atem an, runzelt die Stirn, schaut erwartungsfroh in die Runde: "Gnnnhhhhhhhhhhh!! Gaggi!!"

Sürmel, begeistert: "Sie tut so, als ob sie Gaggi machen würde!"

Papa: "Mamsell, machst du Gagga?" Allgemeines Gelächter. Zu Mama: "Sorry, du wolltest noch etwas sagen..."

Mama: "Ah ja, stimmt. Äh, hast du den Auftrag denn jetzt bekommen?" Mama will Parmesan über Sürmels Spaghetti raffeln.

Sürmel, aufschreiend: "Ich will SELBER raffeln!"

Mamsell: "ICH AUCH! SELBER CHÄS!"

Mama: "Immer mit der Ruhe, es kommt jeder dran."

Mamsell: "Durz!!" Sie macht Furzgeräusche.

Sürmel, begeistert: "Sie furzt!"

Mama: "furzen, ist das lustig?"

Mamsell: "Ja! Durz! Durz! Durz!"

Mamsell stösst mit dem Arm den Becher um. Sirup breitet sich aus.

Sürmel: "NEIN! Mamsell! Sie hat alles ausgeleert¨"

Mama: "Gopf, du musst aufpassen, Mamsell."

Mamsell: "Alles ausgeleert. Durz."

Papa: "Ich weiss auch nicht, wegen diesem neuen Auftrag, meine ich. Ehrlich gesagt ist es mir auch egal, es wäre sowieso nur ein Stressjob."

 

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28. Januar 2010 | Julia

Armstrong

Sürmel: "Du Mama, auf dem Mond, schaut da eigentlich der Astronaut, dass niemand herunterfällt?"

Mama: "Oh, dass niemand herunterfällt. Wie meinst du das jetzt genau?"

Sürmel: "Ja, weisst du, auf dem Mond, das ist doch so hoch oben im Himmel und es geht so weit hinunter, wenn dort jemand herunterfällt, am Rand des Mondes, dort, wo er fertig ist. So wie bei diesem Tisch: Wenn man darauf geht, immer weiter und immer weiter, dann fällt man plötzlich herunter."

Sürmel demonstriert seine Überlegungen an der Tischkante.

Mama: "Weisst du, das ist jetzt wirklich lustig. Früher, vor ganz, ganz langer Zeit haben alle Menschen - so wie du jetzt - gedacht, der Mond und auch die Erde würden wie diese Tischplatte irgendwo aufhören und die Menschen könnten dort runterfallen. Aber dann hat ein ganz gescheiter Mensch herausgefunden, dass das gar nicht stimmt. Er hat entdeckt, dass der Mond und auch die Erde Kugeln sind. So wie der Globus, den du von Grossmama bekommen hast, der ist doch auch rund. Im Unterschied zum Globus sind die Erde und auch der Mond einfach so wahnsinnig gross, dass man gar nicht merkt, dass es Kugeln sind, wenn man darauf steht. Das krümmt sich immer nur ganz, ganz wenig, das merkt man gar nicht."

Sürmel überlegt. Und fragt dann: "Welcher Globus?"

Mama: "Die beleuchtete Weltkugel, die auf der Kommode steht. Wo die Eisbären, Indianer und Elefanten eingezeichnet sind."

Sürmel: "Aha die. Aber wer hat herausgefunden, dass man nicht vom Mond und der Erde herunter stürzen kann?"

Mama: "Ich glaube, das war Galileo Galilei, obwohl nein, ich glaube, jetzt verwechsle ich auch etwas. Vielleicht hiess der doch anders. Wir fragen Papa, wenn er nach Hause kommt. Oder vielleicht besser: Wir schauen mal im Internet nach."

Sürmel: "Aber dieser Astronaut, von dem du mir erzählt hast, Nils Arm-Strom - wusste der das schon?"

Mama: "Neil Armstrong heisst der, hat nichts mit Armen und Strom zu tun. Ja, der wusste das auf jeden Fall. Der steht nicht auf dem Mond und schaut, dass niemand runterfällt. Weil niemand herunterfallen kann."

Sürmel: "Aber Mama, dort wo der Mond aufhört, weisst du, am Rand, was ist denn dort - eine Mauer?"

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30. November 2009 | Julia

Impfstress

Papa: «Du, wir müssen uns jetzt endlich entscheiden, ob wir uns impfen oder nicht. Hast du auch mitbekommen, dass ein Baby gestorben ist?»

Mama: «Nein. Echt?»

Papa: «Ja, und da war so ein Experte am Radio, der hat gesagt, jetzt müsse eben auch der Hinterste und Letzte einsehen, dass die Schweinegrippe gefährlich sei.»

Mama: «Aber wir haben doch gesagt, wir impfen nicht.»

Papa: «Warum noch mal?»

Mama: «Weil man zu wenig weiss über die Risiken. Alexandra, die diese schreckliche Autoimmunerkrankung hatte, impft auch nicht. Die Alternativmediziner befürchten ja, dass die Zunahme der Autoimmunkrankheiten etwas mit dem Impfen zu tun hat.»

Papa: «Aber hast du dir mal überlegt, was wir tun, wenn die ganze Familie krank wird? Wer pflegt die Kinder, wenn wir 40 Grad Fieber haben?»

Mama: «Mhm. Diese Vorstellung stresst mich ehrlich gesagt am meisten.»

Zwei Tage später:

Mama: «Lass uns nochmals über das Impfen reden. Ich weiss echt nicht, was wir tun sollen.»

Papa: «Aber du wolltest doch nicht, das haben wir doch so entschieden?»

Mama: «Ja, aber ich finde es schon unheimlich. Heute sass ich im Tram hinter einer Frau, die hat einen Mundschutz getragen.

Papa: «Echt?»

Mama: «Ja, allerdings ist sie dann ausgestiegen und hat eine Zigi geraucht.»

Papa: «Sie mal: Jedes Jahr sterben Hunderte von Menschen an der Grippe und kein Schwein interessiert sich dafür. Aber jetzt sind alle hysterisch, weil ein Baby gestorben ist. Das notabene auch deswegen gestorben ist, weil es verschiedene schwere Krankheiten hatte.»

Mama: «Heute haben sie zwei Jugendliche ins künstliche Koma versetzt, die waren gesund, bevor sie die Schweinegrippe bekommen haben.»

Papa: «Bist du sicher?»

Mama: «Nein.»

Einen Tag später.

Eine Freundin erzählt, sie habe ihre Mutter, die in einer Kinderarztpraxis arbeitet, mit unzähligen Anrufen terrorisiert und sei danach zum Schluss gekommen: Ich impfe mich und das Kind.

Freundin: «Doch als ich mit dem Kinderwagen vor der Arztpraxis stand, bin ich einfach weitergefahren. Völlig doof. Ich konnte nicht anders, weiss auch nicht warum.»

Mama: «Krass. Und was hat dein Mann gesagt?»

Freundin: «Der wollte ja zuerst nicht impfen, aber jetzt hat er gelesen, man müsse damit rechnen, dass die Spitäler während dem Grippe-Höhepunkt so voll sein werden, dass niemand mehr aufgenommen werden kann. Stell dir mal vor, unser Kleiner wird dann schwer krank?!»

Mama: «Meinst du nicht, die würden dann noch ein Bettchen auf den Flur stellen?»

Noch einen Tag später.

Mama: «Claudia hat heute erzählt, man bekomme die Grippe sogar wenn man geimpft sei: Man sei dann insgesamt vielleicht einen Tag weniger im Bett.»

Papa: «So ein Schwachsinn. Und du hast das geglaubt?!»

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2. Oktober 2009 | Julia

Der Tag danach

Sürmel wacht auf, reibt sich die Augen, gähnt. Gestern war er bei Grossmama.

Mama: Guten Morgen, Sürmel. Gut geschlafen?

Sürmel: Jaaaa.

(Stille)

Sürmel: Ich würde lieber bei Grossmama leben.

Mama: Tatsächlich? Da wären wir aber schön traurig, wenn du nicht mehr bei uns leben würdest.

Sürmel: Aber ich bin taurig, wenn ich nicht bei Grossmama leben kann.

Mama: Mhm. Warum möchtest du denn dort leben?

Sürmel: Weil es in ihrem Garten so viele Schläuche hat. Und ich die alle brauchen darf.

Mama: Aha, deswegen. Du darfst sie bestimmt wieder mal besuchen und ihr im Garten helfen. Aber jetzt musst du erst mal wieder zuhause ankommen. Damit du merkst, dass es hier auch schön ist.

(Stille)

Sürmel: Mama, kann ich jetzt ein Joghurt?

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18. September 2009 | Julia

Mamastyling

Abends, wenn die Kinder schlafen.

Mama: Du, schau mal, ich bin heute shoppen gegangen. Steht mir das?

Papa: Oh, was soll das denn sein? (lächelt)

Mama: Lach bitte nicht. Das ist eine Jacke, eine sogenannte Übergangsjacke. Einmal etwas anderes.

Papa: Sieht ein bisschen aus wie ein Tannenbaum. Aber doch, doch, ist nicht schlecht.

Mama: Was soll das denn jetzt heissen: Findest du, es sieht doof aus? Ich kann nicht mehr jeden Tag in diesem Spielplatzlumpen rumlaufen.

Papa: Nein, nein, ist nicht doof. Einfach etwas lustig. Dreh dich mal um. Hinten ist die Jacke etwas eng. Soll ich ein Foto machen, damit du es sehen kannst?

Mama: Ach was, das muss so sein. Und schau mal, Schuhe habe ich auch gekauft. Was meinsch?

Papa: Mhhm. Bürofräuleinschuhe wie in den Fünfzigerjahren. Also die kann ich jetzt ehrlich gesagt auch nur unter dem Aspekt des Modischen gut finden.

Mama: Gleich hau ich dich.

 

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13. August 2009 | Julia

Gute Nacht

Mama: Jetzt darfst du noch ein Lied wünschen.

Sürmel: Mama, gell, ein Jeep ist uuuuuuuu stark.

Mama: Mhm. Warum meinst du jetzt?

Sürmel: Weil er mit uuuuuuu viel mega Kraft durch das Wasser fahren kann. Und den Berg hoch, gell?

Mama: Mhm.

Sürmel: Sag nicht Mhm. Sag ja.

Mama: Also: Ja. Was willst du jetzt, der Mond, I ghöre es Glöggli oder schlaf Chindli schlaf?

Sürmel: Wart noch. Und gell, es gibt auch Frauen, die Autofahren können?

Mama: Ja klar. Deine Grossmama zum Beispiel. Oder die Caro.

Sürmel: Aber du nicht. Warum nicht?

Mama: Weil ich das nicht so gerne mache. Ich habe ein bisschen Schiss im Auto, da muss man ganz vieles gleichzeitig tun, weisst du. Schauen, dass man nirgends reinfährt, all die Schilder lesen. Ich fahre lieber mit dem Tram. Oder dem Velo.

Sürmel: Aber ich finde es einfach. Der Papa macht immer so (steuert). Und so (schaltet). Du musst ihm mal zuschauen.

Mama: Meinst du?

Sürmel: Mama, gell, ich bin uuuuu stark.

Mama: Extrem stark, mein Süsser. So, jetzt singen wir aber mal...

Sürmel: Du, du, du, Mama!!! Gell, und wenn ich erwachsen bin, dann werde ich so stark wie Herr Da Costa.

Mama: Der Gärtner von Grossmama?

Sürmel: Ja. Der kann einen ganzen Sack voll Zement tragen. Das habe ich gesehen.

Mama: Wahnsinn. Und weisst du was? Der Herr Da Costa, der ist jetzt sicher auch schon im Bett, damit er morgen gut ausgeruht ist und wieder viel Kraft hat, um all die schweren Säcke zu tragen. Und im Bett singt er immer: Der Mond ist aufgegangen.

Sürmel. Sicher? Woher weisst du das?

Mama: Ich weiss es einfach. Können wir jetzt?

Sürmel: Ja.

Mama und Sürmel: Der Mond ist aufgegangen. (Jetzt mit Ton)

 

 

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17. Juli 2009 | Julia

Oropax

23 Uhr, irgendwo in Zürich, auf einem Sofa. Nur schon diese Frage macht mich wahnsinnig:

Ich: Wie machen wir es diese Nacht?

Er: Stöhn, sorry, ich kann echt nicht mehr. Ich MUSS heute etwas schlafen. Gestern konnte ich erst um 2 Uhr einschlafen, zehn Minuten später kam Mamsell, zwei Stunden Theater, jedes Mal wenn ich grad eingeschlafen bin, hat sie wieder losgebrüllt. Irgendwann dann noch Sürmel, der von einem Fuchs geträumt hat und Honigmilch wollte, ich habs echt nicht mehr geglaubt.

Ich: Ich weiss, ich war ja dabei.

Er: Ich muss heute pennen, sonst seh ich es überhaupt nicht mehr. Morgen hab ich eine Präsentation, Superstress. 

Ich: Ich habe morgen auch eine Abagbe. Im Fall. Aber sag jetzt endlich mal: Wie sollen wir es heute Nacht machen?? Du kannst von mir aus auf dem Sofa pennen, mach die Oropax rein. Wir wechseln dann so um drei oder vier.

Er: Ich kann auch zuerst...

Ich: Ja willst du denn??? Entscheide dich jetzt endlich mal, sorry, ich bin todmüde.

Er: (überlegt) Für mich ist es fast besser, wenn ich gegen Morgen schlafen kann.

Ich: Am Morgen gibst du ihr nur noch einen Messlöffel Milchpulver...

Er: Ja. Und viel Wasser.

Ich: Nein!! Nur noch 80 ml, das machen wir doch jetzt schon eine Woche so, gopf. Tschüss.

Er: Tschüss. Schlaf gut.

 

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13. Juli 2009 | Julia

Kindergeburtstage

Neulich, in der Bar. Zwei Mamas und eine Nicht-Mama unterhalten sich.

Mama: "Und als nächstes stehen mir die beiden Kindergeburtstage bevor. Ich habe noch keine Ahnung, was ich machen soll. Vielleicht werde ich die Geburtstage von Sürmel und Mamsell zusammen feiern, sind ja nur drei Tage dazwischen."

zweite Mama (aufschrei): "Das kannst du nicht machen! Mamsell ist es ja noch egal, aber Sürmel wird vier, der hat ein Recht auf ein eigenes Geburtstagsfest!"

Nicht-Mama: "FINDE ICH AUCH."

Mama: "Aber ich finde das alles so übertrieben. Sürmel war mal an ein Geburtstagsfest eingeladen, da waren die Eltern richtiggehend enttäuscht, dass die Kinder die vorbereiteten Geburtstags-Gesellschaftsspiele nicht gewürdigt haben. Die wollten lieber ganz normal im Kinderzimmer auf dem Boden sitzen und Puzzles zusammensetzen.

Zweite Mama: Du kannst es ja anders machen. Es muss ja nichts Aufwändiges sein. ABER DU MUSST ETWAS MACHEN.

Mama: Meint Ihr?

im Chor: JA!

Zwei Tage später. Frage an Sürmel:

Wen möchtest du zu deinem Geburtstagsfest einladen?

Sürmel: Nur Buben, und niemand der Windeln trägt.

 

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